Vegan • Veganismus • Tierproduktfrei
Viele denken bei „vegan“ zuerst an offensichtliche Materialen wie Leder, Seide oder Wolle. Für uns bei Shoezuu geht das aber deutlich weiter.
Vegan bedeutet für uns: keine tierischen Bestandteile – wirklich keine. Also auch keine versteckten Stoffe wie Kasein oder Knochenbestandteile in Klebern. Und auch keine Farbpigmente wie Karmin, Beinschwarz oder Schellack usw.
Wir schauen genau hin – bei jedem Material, bei jedem Detail.
Und unser Anspruch hört nicht beim Produkt auf:
Auch im Alltag unseres Unternehmens versuchen wir, so vegan wie möglich zu arbeiten. Vom Verpackungsmaterial bis zu Reinigungsmitteln.
Wir sind ein kleines, inhabergeführtes Team und leben diese Werte selbst. Gleichzeitig arbeiten wir mit ausgewählten Marken, die auch nicht-vegane Produkte herstellen können – bei uns findest du aber ausschließlich deren vegane Modelle.
Für uns ist vegan keine Marketingfloskel, sondern eine klare Entscheidung.
Tierische unvegane Stoffe in Kleidung und Schuhen
- Leder (Gegerbte Tierhaut, meist von Rindern. Für Schuhober- und Innenmaterial, Jacken, Taschen)
- Wildleder (Angeraute Lederinnenseite. Für Schuhober- und Innenmaterial, Verzierungen und Jacken)
- Wolle (Haare z. B. von Schafen für Schuh-Warmfutter, Pullover, Mäntel)
- Kaschmir (Ziegenwolle für Pullover, Schals, Handschuhe, Innenfutter)
- Mohair (Haar der Angoraziege für Pullover, Schals, Handschuhe)
- Angora (Fell von Angorakaninchen für Pullover, Schals, Handschuhe)
- Seide (Fäden aus Kokons von Seidenraupen für Pullover, Schals)
- Daunen (Unterfedern von Gänsen/Enten für Warmfutter in Jacken)
- Pelz (Tierfell mit Haaren für Mäntel, Besätze)
- Horn (Verarbeitetes Tierhorn z. B. für Knöpfe)
- Perlmutt (Innenschicht von Muscheln für Knöpfe, Schmuckdetails)
- Beinschwarz (Aus verbrannten Tierknochen für Farbpigment)
- Knochenleim (Aus Tierknochen/-haut für Klebstoff in der Schuhherstellung)
- Schellack (Harz von Lackschildläusen für Glanzbeschichtung)
- Kasein (Milcheiweiß für Beschichtungen oder Schuhkleber)
Die Liste ist leider nicht vollständig.
Hinweis zu schwer erkennbaren Lederbestandteilen in Schuhen
Trotz der gesetzlichen Schuhkennzeichnungspflicht sind Lederbestandteile nicht immer leicht zu erkennen. Besonders bei Sneakern aus Stoff oder synthetischen Materialien können kleine Lederstücke verarbeitet sein, ohne dass sie sofort auffallen.
Häufig werden Lederteile zur Verstärkung in den Zehenkappen, im Fersenbereich oder an stark beanspruchten Stellen eingesetzt.
Auch dekorative Elemente wie Logos, Streifen oder Applikationen bestehen nicht selten aus Leder, obwohl der Schuh überwiegend aus Textil wirkt. Die Kennzeichnung gibt meist nur die Hauptmaterialien von Obermaterial, Futter und Laufsohle an, sodass kleinere Bestandteile unter Umständen nicht eindeutig ersichtlich sind.